HOMMAGE AUX FEMMES: AN DIE FERNE GELIEBTE?
Perzeption und Inspiration der Frau in den Werken grosser Komponisten. W.A. Mozart, Lili Boulanger, Claude Debussy und Robert Schumann interpretieren dieses immerwährende Quell der Kreativität.

PATRICIA PAGNY, KLAVIERABEND
Samstag, 29. November 2008
18:45 Apéro
19:15 Konzert
anschliessend auf Wunsch Abendessen ab 21:00
Konzertkarten erhalten sie hier: Tickets
Der Lebenslauf von Patricia Pagny:
Geboren in Lothringen und in Italien aufgewachsen studierte Patricia Pagny zuerst in Zürich. Danach ging sie zu Nikita Magaloff, Maria Joâo Pires und Paul Badura-Skoda. Ihre internationale Karriere in Europa, im Fernen Osten, in Nord- und Südamerika lancierte sie als Siegerin des Alessandro-Casagrande-Wettbewerbs in Terni und als Finalistin und Preisträgerin des Concours Clara Haskil in Vevey und des Concorso Pianistico Internazionale di Marsala. Seit ihrem erfolgreichen Debussy-Recital beim "Spoleto Festival Of The Two Worlds" spielte sie als Solistin mit den namhaftesten Orchestern - u.a. Chicago Symphony Orchestra, Philharmonia Hungarica, Sinfonia Varsovia, Münchner Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunk, Berliner Symphoniker, Orchestre Lamoureux, Orchestre Colonne, Orchestre National du Capitole de Toulouse, Orchestre de Chambre de Lausanne , Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Slowakischen Rundfunk Sinfonie-Orchester Bratislava , Orchestre Symphonique de Québec, Thailand Philharmonic Orchestra, Istanbul State Symphony Orchestra, Orchestra Sinfonica "Arturo Toscanini", Orchestra della Svizzera Italiana, Dresdner Kapellsolisten (bestehend aus Mitgliedern der Staatskapelle), Kammerorchester Heilbronn, Zürcher Kammerorchester, Festival Strings Lucerne, Radio-Sinfonieorchester Basel - . Bei diesen Gelegenheiten konnte sie mit einigen der berühmtesten Dirigenten, wie Sir Georg Solti und Lord Yehudi Menuhin, auftreten. Zur Zeit ist sie häufig mit renommierten Musikern zu hören - Uri Segal, Hans Graf, Theodor Guschlbauer, Richard Hickox, Marcello Viotti, Wolf-Dieter Hauschild, Howard Griffiths, Rudolf Baumgartner- . Mit Olivier Charlier, Saschko Gawriloff, Gérard Poulet, Siegfried Palm zählen bedeutende Instrumentalisten zu ihren musikalischen Partnern. Wichtige Konzertsäle wie die Chicago Orchestra Hall , die Berliner Philharmonie , der Münchner Herkulessaal , Kyoto Concert Hall, Bach Hall Nakaniida (Japan), die Tonhalle Zürich und Basler Stadtcasino, die Londoner Wigmore Hall , die Salle Pleyel, Salle Gaveau sowie Auditorium du Louvre in Paris, die Sala Verdi in Mailand und Teatro Regio in Parma usw. stehen ihr offen. Sie ist regelmässig zu Gast bei den grossen Musikfestspielen von Spoleto, Montreux, Gstaad -Menuhin-Festival- , Zürich, Colmar, Strasbourg, Bologna, Kuhmo -Finnland- , Lugano, Divonne, Davos, Mailand, Ushuaia und Calgary .
Ihre zahlreichen CDs mit Werken von Scarlatti, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Debussy, Othmar Schoeck, Arthur Honegger und Paul Glass erschienen bei den Labels (u.a.) NOVALIS, STRADIVARIUS, GUTINGI, MGB und GALLO und zeigen deutlich die verschiedenen Facetten eines interessanten Stils und einer feinen und ungewöhnlichen Kunstrichtung.
Weitere Aufnahmen mit Werken von Mozart (mit den Pianisten Jeremy Menuhin, Christian Ivaldi und dem English Symphony Orchestra), Beethoven, Schumann, Brahms, Mendelssohn und Chopin, Dohnányi und verschiedenen italienischen Komponisten des 20. Jahrhunderts von Malipiero, Ghedini, Petrassi, Dallapiccola (mit Elisabeth Norberg-Schulz, Sopran) sind für die nächsten Jahre geplant.
Das Urteil der Kritiker:
- Ihr höchst eigenwillige Klavierspiel verbindet aussergewöhnliche manuelle Geschicklichkeit mit einem künstlerischen Gestaltungswillen, was ihrer Technik die Wirkung eines Sturmwinds, eines Feuerstroms oder schwebender Leichtigkeit verleiht. Wir zitieren weiter: "Bei Patricia Pagny erscheint die höchst virtuose pianistische Technik wie verwachsen mit der interpretierten Musik... So ist Virtuosität nicht gleissende Oberfläche, sondern Ausdrucksmittel" Der Bund , Bern
- "Die französische Solistin behandelte den Steinway fast wie einen Hammerflügel, entlockte ihm vor allem im leuchtenden Diskant wundersame Kantabilität, zeichnete die Stimmen in plastischen Schattierungen, verschärfte die Rhythmen, neckte mit scherzhaft verzögerten Synkopen und schuf eine phantasievolle, von innerem Feuer durchglühte Interpretation" Neue Zürcher Zeitung -
- " Ein zweiter Höhepunkt [der Zürcher Festspiele 97] war das Klavierrezital der jungen französischen Pianistin Patricia Pagny, die zwischen zwei berühmten Kolleginnen in Zürich auftreten durfte und romantisches Klavierspiel im besten Sinn geboten hat. Sie ist irgendwo eine Tastenlöwin in der Nähe von Martha Argerich, obwohl knapp dreissig Jahre jung. Sie hat sich bis an die Grenzen gewagt, entgegen allem Gesättigten und Abgesicherten." Reflexe-Sendung SCHWEIZER RADIO DRS Zürich
- Die berühmte japanische Zeitschrift für Musik CHOPIN PIANO MUSIC MAGAZINE hat Patricia Pagny zusammen mit anderen Kollegen wie Maria Joâo Pires, Olli Mustonen, Martha Argerich als eine der besten Pianist(Inn)en des 21. Jahrhundert gewählt: “Patricia Pagny zeigt eine sehr attraktive und interessante Persönlichkeit. Ich glaube, dass sie immer mit einem hochgestellten Ideal und Wunschbild spielt. Wir erwarten ihre nächsten Auftritte in Japan.” Professor Takehisa Hasegawa
- "Ich war müde, und mir ein weiteres Klaviertalent anzuhören, war das Letzte was ich brauchte. Doch als sie zu spielen begann, setzte ich mich plötzlich auf : Ah, das ist gut ! Sechs Monate später hatte ich die Möglichkeit, sie bei mir in Chicago zu engagieren. Es war sehr erfolgreich !" So Sir Georg Solti über seine Begegnung mit der Pianistin Patricia Pagny, die Mendelssohn's zweites Klavierkonzert unter seiner Leitung mit dem Chicago Symphony aufführte ."Man wird sicher in Zukunft noch mehr von dieser ausserordentlichen jungen Pianistin hören" schrieb die Chicago Tribune. Auf Einladung von Sir Georg Solti spielte sie später noch mehrmals - u.a. bei den Zürcher Festspielen, in der Londoner Wigmore Hall, im Auditorium du Louvre...-
Arte-Fernsehen hat die Mendelssohn-CD von Patricia Pagny als ein der 5 besten Klassik-Alben des Jahres 2007 gewählt. Link- Best of Klassik 2007
Mehr Informationen zu Patricia Pagny finden sie hier:
Mehr informationen finden sie unter den folgenden Links: les museiques oder Konzertbüro.